Einsatz von Privatdetektiven - Hilfe oder Risiko?

Da sich in unserer Branche unzählige Amateure tummeln, geriet die Berufsbezeichnung Privatdetektiv in den letzten Jahren immer wie mehr in die Negativschlagzeilen. Vielmals wurde von der Presse sogar schon die Frage gestellt, ob Privatdetektive nicht ein Risiko für den Bürger darstellen. Um auf diese Frage eine Antwort zu finden, müssen Sie sich vorerst vom klassischen Cliché der Fernsehdetektive Matula, Magnum, Philip Marlowe und Konsorten loslösen. Auch diejenigen „Privatdetektive“, welche in den letzten Jahren mit Negativschlagzeilen in den Schweizer Medien einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt haben, sollten Sie tunlichst vergessen. Vermeiden Sie ebenso irgendwelche Assoziationen zu schnellen Autos, schönen Frauen, Palmen und Stränden sowie fliegenden Fäusten und peitschenden Schüssen. Erst dann nähern Sie sich dem realistischen Bild eines professionellen, seriösen Privatdetektivs und können zweifelsohne sicher sein, dass der Beizug eines Privatdetektivs für Sie kein Risiko darstellt.

 

Um sich vor unliebsamen Überraschungen zu schützen, sollten Sie dabei jedoch unbedingt darauf achten, dass Sie ausschliesslich einen fachlich geeigneten, seriösen und gesetzlich versierten Privatdetektiv engagieren. Gewähr hierfür bietet z.B. die Wahl eines Privatdetektivs, welcher Mitglied im Verband Schweizer Wirtschafts- und Privatermittler (VSWE) sowie in weiteren Fachverbänden ist. Warum von den ca. 200 in der Schweiz existierenden Privatdetektivbüros nur gerade deren 12 in einem Fachverband angeschlossen sind, hat seine guten Gründe.

 

Ein Aktivmitglied des VSWE hat sich - nebst einem einwandfreien Leumund - auch noch über eine mindestens 5-jährige, klaglos verlaufende Berufsausübung und über umfassende Rechtskenntnisse auszuweisen. Als weitere Voraussetzung muss sich jedes Mitglied mit seinem Büro im Handelsregister eintragen lassen und über die nötigen kantonalen Bewilligungen der Polizei verfügen.