Ermittlungen bei Versicherungsbetrug

Versicherungsbetrug ist kein Kavaliersdelikt

Unter dem obgenannten Titel findet sich in der Juli Ausgabe der Schweizer Versicherung (Quelle: Schweizer Versicherung, Magazin für Finanz & Assekuranz, Ausgabe Juli 7/2001) ein Interview mit Robert Franzi (Betrugsverantwortlicher der Winterthur Versicherungen).

Gegen 1'000 Betrugsfälle mit einer Deliktssumme von 15 Mio. Franken deckt allein die Winterthur alljährlich auf. Herr Franzi schätzt zudem die gesamte Betrugssumme für den ganzen Markt Schweiz auf einige hundert Millionen Franken. Des weiteren kommt in diesem Interview klar zum Ausdruck, dass der Versicherungsbetrug kein Kavaliersdelikt darstellt (sei die Deliktssumme auch noch so klein), sondern ein Betrug an den ehrlichen Versicherungsnehmern. Auch werden klar die Konsequenzen, welche aus einem solchen Betrug resultieren aufgezeigt: erstens Zivil- und strafrechtliche Konsequenzen und zweitens ein Eintrag in eine zentrale Datenbank. In dieser Datenbank, auf die die verschiedenen Versicherungsgesellschaften Zugriff haben, werden nach genau definierten Kriterien Personen registriert, die einen Versicherungsbetrug begangen haben.

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